:: BERLIN :: 23.-24.8.17

:: DEUTSCHLAND ::

STIMMEN ZUR KONFERENZ

„Tanz Körper Erweiterung :: Stretching the Physicality of Dance“

Die verschiedenen Aussagen der Teilnehmer_innen, wie sie die Konferenz erlebt haben, was sie ihnen gebracht hat oder was sie vermisst haben, wurden redaktionell bearbeitet, aber inhaltlich nicht verändert. Auf eine Übersetzung aus dem Englischen wurde verzichtet.

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The conference was great. It raised up a few important questions… I need time to check my notes and reflect about it.
Alessandro Schiatarella

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Das Thema ist neu und spannend. Ich habe viele interessante und sympathische Menschen getroffen und z.T. sehr tiefe und vertrauliche Gespräche geführt. Auch „Kritisch-Hartes“ wurde als Bereicherung gesehen, Diversität war auch hier gegeben. Meine Sicht auf meine eigene Krankheit hat sich verändert, mögliche Zukunftsperspektiven sind entstanden.
Ariane Hassan Pour-Razavi

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Meine eigene Vorstellungen zu Tanz und inklusivem Arbeiten wurden sehr gerüttelt. Viele Impulse lassen sich auf meine Arbeit übertragen. Was gesagt worden ist, bezieht sich nicht nur auf behinderte Menschen, sondern allgemein auf andere Gesellschaftsgruppen wie Senioren, Kinder oder Transsexuelle und deren Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Mir wurden durch die Konferenz meine Sprache und meine Ausgrenzungen, die ich selber mache, deutlich.
Babette Kunze Bornemann

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I extend my gratitude for this opportunity to explore a new area of dance and cultural research at your inaugural conference. Besides enjoying the research and preparation processes for my own presentation that opened new vistas for me as a dance scholar, I was educated and moved by the presentations I attended. It’s thrilling to see what people are doing in extending the reach of dance culture and in broadening the concept of „dance as art“. Thanks for your part in this quiet revolution.
Brenda Dixon-Gottschild

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Ich habe auf viel Input gehofft und habe ihn auch bekommen! Die verschiedenen Formate wie Vorträge, Arbeitsgruppen und Gespräche haben gut funktioniert. Es war schön, dass die Teilnehmer sehr unterschiedlich waren. Die Location war toll, und die Gastgeber*innen sehr sympathisch. Ich bin auch an Wissen und Theorie interessiert, davon gab es relativ wenig.
Christiana Rosenberg

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Ich habe einen neuen Blick für meine tanzpädagogische und choreographische Praxis gewonnen und will Diversität in meiner künftigen Arbeit mehr fördern und fordern. Auch die Zusammenarbeit mit Choreographen mit Behinderungen interessiert mich nun mehr, und ich werde die entstandenen Kontakte für mögliche Zusammenarbeit nutzen. Danke für diese Erfahrung!
Izabella Herzfeld

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I leave this conference full of energy, motivation to try out, to follow up newly made contacts and to widen my field of experience. Therefore, this conference exceeded any expectation I might have had before. It was well moderated, and it offered ample time for exchange. I particularly enjoyed the 5 minutes presentational format. I’d liked to have more of “Vermittlungs“ strategies and methods in mixed abilities groups of dancing people.
Jenny Coogan

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Durch die Konferenz habe ich viel Bestärkung und neue Ideen für meine eigene Arbeit als Musiktherapeutin und Leiterin von kleinen Kunstgruppen mit behinderten Menschen gewonnen. Ich empfand die Abgrenzung zur Sozialarbeit zu stark, da sie die nicht in der “öffentlichen Tanzszene“ wirkenden Sozialarbeiter ausschließt bzw. an den Rand drängt. Auch hätte ich mir gewünscht, dass noch mehr Kulturschaffende der Berliner Tanzszene einbezogen worden wären, und mehr Filmmaterial von Projekten, die sich vorstellen. Die Thematik der Konferenz sollte unbedingt fortgesetzt und erweitert werden.
Karin Hartmann

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Super gathering! I’d have liked to have more little movement exercises inbetween to digest all the ideas more easily. Contemporary dance as a practice of art should not discuss about inclusion, it should be part of the way of doing it.
Karina Suárez Bosche

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Die positive Stimmung, die Freude und Offenheit im Umgang miteinander während der gesamten Konferenz war ein Kraftspender. Insofern wurde ich reich beschenkt. Ich bin jetzt motiviert, weiterzumachen, dran zu bleiben und tiefer zu gehen. Ich habe das Bedürfnis, in einer inklusiven Produktion zu tanzen, sie eventuell selbst zu organisieren. Ich denke daran, behinderte TänzerInnen nach Österreich einzuladen, als GastchoreografInnen oder als GastdozentInnen an die Uni.
Katharina Senk

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I really enjoyed the conference, it was exciting to see so many people from different perspectives and approaches in dance in one room and to feel that there is an energy and impetus to begin to tackle this territory in Berlin. I think you did a wonderful job and this was a wonderful event and great to hear the beginnings of this evolving discourse. The last panel that addressed language was really important and useful and would have been well placed to begin the conference and frame thinking. I would have liked to have heard more from the voices of disabled artists and the participants in many non-disabled people’s projects, it felt a little like some people were speaking in their place and these voices would have been good to have in the mix. I’m also a fan of ideas for next steps and would have welcomed a moment or a group to map out some thoughts of what people need or want next…
Luke Pell

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Die Konferenz hat mich grundsätzlich bereichert. Sie hat mich weiter sensibilisiert, was Sprache und Ästhetik angeht, und sie hat mich, was aber nicht “schlimm“ ist, verunsichert. Am ersten Tag gaben die inhaltlich und strukturell guten Formate viel Information. Am zweiten Tag waren die beiden Gespräche sehr spannend, auch wenn die Moderation unterschiedlich gut war.
Sabine Karoß

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Ich bin überaus dankbar für die Möglichkeit, die die Konferenz mir geboten hat, mich mit Menschen auszutauschen, die die gleiche Vision und Idee in sich tragen. Die Größe und den Umfang der Konferenz hätte ich so nicht erwartet. Das hat mich motiviert und inspiriert, mit meiner Arbeit weiterzumachen, und ich habe Kontakte knüpfen können, die mich dabei unterstützen können.
Sarah-Lena Brieger

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Now I am looking at my work with MS and Parkinson’s dancers from a more artistic viewpoint, and am trying to get the participants to feel the same way. Dance is not just therapy with music. I am wondering how we can reach to recognize difference not being hierarchical – different but equal in a realistic way.
Stephanie Greenwald

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Die Konferenz war wunderbar organisiert. Vom Programm bin ich begeistert. Die Begrifflichkeit ist greifbar geworden. Neue Perspektiven haben sich geöffnet, Verbindungen und Vernetzungen konnten sich bilden. Die Diversität unter den Teilnehmern hat Raum und Zeit bekommen, sich zu zeigen. Mehr Bewegungseinlagen wären schön gewesen. Das Warm-up am zweiten Tag war sehr schön und eine gute Ergänzung zu den verbalen Anteilen.
Ursula Schorn

:: K O N F E R E N Z ::
TANZ KÖRPER ERWEITERUNG
STRETCHING THE PHYSICALITY OF DANCE
Berlin | 23. – 24. August 2017

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