FORUM

:: 12 x 5 MINUTEN ::
IDEEN, KONZEPTE, VERSUCHE, IRRTÜMER, ERFOLGE

Wollt ihr mit einer kleinen 5 Minuten Präsentation auch Teil des Konferenzprogrammes werden? 9 der 12 Plätze haben wir bereits vergeben dürfen. Es gibt also noch Raum und Zeit für weitere Erfahrungen und Gedanken. Wir würden gerne wissen, was es im tänzerischen Bereich der körperlichen Vielfalt noch so gibt…


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Silva Laukkanen :: Body Shift
Seit mehr als zehn Jahren bietet in Texas (USA) Body Shift Tanzklassen und Workshops an, bei denen Menschen mit all ihren verschiedenen Fähigkeiten in ihrer Einzigartigkeit tanzen können. Das hat eine besondere Gemeinschaft geschaffen, die daran Freude findet, zusammen zu tanzen.

Dirk Förster :: LOFFT – DAS THEATER
Anhand von zehn kurzen kontroversen Thesen wird das Theater LOFFT aus Leipzig mit seinem Ansatz und seiner Praxis, den Kooperationsprojekten und Festivals sowie den neuen Vorhaben im Bereich von Mixed Abilities und Inklusion vorgestellt.

Gabriele Gierz :: My Way Ensemble
Das My Way Ensemble besteht aus 16 tanz- und bühnenerfahrenen Tänzerinnen und Tänzern zwischen 66 und 88 Jahren, die seit zehn Jahren an einem intensiven Tanzperformance-Training teilnehmen. Sie haben erst im „Ruhestand“ mit dem Tanzen begonnen und gemeinsam mit ihrer künstlerischen Leiterin vier große Produktionen erfolgreich auf die Bühne gebracht. Was sie zeigen, geht weit über das hinaus, was man normalerweise von alten Menschen zu sehen bekommt, nämlich ein großes, ganz eigenes Ausdruckspotenzial und eine authentische, selbst erarbeitete tänzerische Formensprache, die durch die eigene Biografie inspiriert ist und dem zeitgenössischen Tanz entspringt.

Jungyeon Kim :: Ensemble Barefeet
Im Ensemble Barefeet kommen seit 2012 junge Menschen mit geistiger Behinderung aus dem Rhein-Main Gebiet zusammen. In seinen Produktionen „Eine Art Odyssee“ (2014) und aktuell „SchauSchau“ beschäftigt sich das Ensemble mit gesellschaftlichen und alltäglichen Themen, reflektiert diese in der Lebenswelt seiner Darsteller und bearbeitet sie mit Formen von Zeitgenössischem Tanz und Performance.

Zwoisy Mears-Clarke :: Non-Visual Dance
Beim nicht-visuellen Tanz ist das Medium des Tanzes nicht die Gestalt des Körpers, sondern die Berührung, die von den Körpern der Tanzenden vermittelt wird. Daher gelangt der Tanz auch in einem nahezu völlig dunklen Raum zur Aufführung.

Jess Curtis :: „The Way You Look (at me) Tonight“
Es wird zum einen eine kurze Video-Dokumentation des mit Claire Cunningham und Alva Noë erabeiteten Stücks vorgestellt. Zum anderen werden unter demselben Titel auch einige Vorgehensweisen zusammengefasst, mit denen Sehbehinderten ein Zugang zu Live-Aufführungen ermöglicht werden soll.

Lysette Camp, Kathryn Rees :: Riverside School
Die Londoner Schule ist auf darstellende Kunst ausgerichtet. In ihr erhalten Schüler mit einem weiten Spektrum verschiedener, auch sehr schwerer Behinderungen regelmäßige Anleitung, damit sie Bewegung und Musik erkunden können. Sie steht dabei in Austausch mit Candoco Dance Company.

Monika Pozek :: International Festival MeetShareDance
Das Festival vernetzt Tänzer, Choreographen und Pädagogen, die in ihrer Tätigkeit das Konzept der Inklusion umsetzen. In seinem Mittelpunkt steht der wechselseitige Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen. Auch wenn das Festival sich im wesentlichen auf zeitgenössischen Tanz bezieht, bleibt es bewusst für andere Zugänge von Tanz und Bewegung offen.

Susanne Martin :: Dancing Age(ing)
Aus dem eigenen künstlerischen und theoretischen Ansatz, der sich im Tanz vor allem mit Alter(n) befasst, ist eine kritisch reflektierende Praxis entstanden, die für alle Diskurse über Ausgrenzung, Diskriminierung, Diversität und Differenz bedeutsam erscheint. Sie erlaubt, die kulturellen Bilder, Narrative und Politiken, an den wir teilhaben und von denen wir betroffen sind, zu überdenken.

Carolin Hartmann :: Im neuronalen Zusammenhang
Die Referentin, die aufgrund einer Nervenerkrankung im Rollstuhl sitzt und mittlerweile selbst Yoga unterrichtet, stellt ihre eigene Erfahrungen mit Körperarbeit und Tanz in einen neuronalen Zusammenhang. Sie führt aus, was sie durch die Ganzheitlichkeit von Tanz für sich gewonnen hat.

Alessandro Schiatarella :: A contemporary metaphor of inclusion
Vom Schweizer Künstler-Duo Fischli/Weiss ist die Idee abgeleitet, in einer Performance eine menschliche Kettenreaktion entstehen zu lassen, die an jede Örtlichkeit angepasst werden und körperliche Verschiedenheiten und sogar das Publikum einbeziehen könnte. Indem Bewertungen und Vorurteile organisch durch Spass und Beziehung ersetzt würden, würde auch in den Zuschauern eine Kettenreaktion hervorgerufen, die zu Bewusstheit, Mitgefühl und Verbindung führte.

Jenny Coogan :: Initiative Tanzkunst & Alter
Die Initiative ist ein Zusammenschluss aus Tanzschaffenden, Produzent_innen und Netzwerker_innen, die sich der Tanzkunst im Alter widmen. Ihr Ziel ist es, das Alter(n) im tanzkünstlerischen und auch (kulturellen) Bildungskontext sichtbar zu machen und zu erforschen. Auf der Grundlage der bisher gemachten Erfahrungen wird ein Qualitätsrahmen für die Tanzvermittlung entwickelt.

 

:: K O N F E R E N Z ::
TANZ KÖRPER ERWEITERUNG
STRETCHING THE PHYSICALITY OF DANCE
Berlin | 23. – 24. August 2017

 Foto: Benjamin Cocaign

 

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