LISETTE REUTER

:: UN-LABEL – NEUE INKLUSIVE WEGE IN DEN DARSTELLENDEN KÜNSTEN ::
Vortrag von Lisette Reuter


„Labels sind nicht unbedingt schlecht, wenn wir nicht in ihnen verhaften. Anscheinend labeln wir alles. Es ist Teil unserer menschlichen Natur. Zuerst labeln wir und dann erst versuchen wir zu verstehen und zu verbinden. Je mehr wir uns verbinden, desto mehr werden wir un-labeln. Je mehr wir un-labeln, desto mehr verbinden wir uns…“

Das internationale Kulturprojekt Un-Label mit Partnern aus Deutschland, England, Griechenland und der Türkei hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch das Zusammenkommen verschiedener Fähigkeiten und verschiedener kultureller Einflüsse das vielseitige Potential von aufstrebenden Künstler*innen mit und ohne Behinderung aus ganz Europa herauszufordern und sichtbar zu machen.

Als interdisziplinäres und zugleich inklusives Projekt formte sich durch Un-Label erstmalig auf europäischer Ebene ein offenes Kollektiv unterschiedlichster Künstler*innen aus Tanz, Theater, Musik, Akrobatik und Poesie, bei dem der Schwerpunkt nicht auf Behinderung, sondern auf Vielfalt liegt. Jeder Mensch ist einzigartig und sucht ganz individuelle Ausdrucksweisen, um sich zu entwickeln. Un-Label repräsentiert diese Vielfalt, sieht sie als Chance für Innovation und einen ausdrucksvollen Pluralismus.

Gemeinsam haben sich im Projekt 100 Künstler*innen aus über 12 Ländern, alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Besonderheiten, kulturellen Hintergründen und Bedürfnissen auf eine zweieinhalbjährige künstlerisch inspirierend und menschlich bereichernde Forschungsreise begeben. Eine Reise über Ländergrenzen hinweg, mit dem Ziel, neue, inklusive und innovative Möglichkeiten in den darstellenden Künsten zu entwickeln.

http://www.un-label.eu

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Lisette Reuter
(Diplompädagogin), geboren in Deutschland, ist freiberufliche Kulturmanagerin, Produzentin, zertifizierte interkulturelle Trainerin und Beraterin im internationalen, interkulturellen und inklusiven Kultur- und Bildungsbereich. Sie ist die Leiterin und Begründerin des EUweiten Projektes „Un-Label – Neue inklusive Wege für die darstellenden Künste“.

Seit mehr als 12 Jahren legt Sie ihren beruflichen Fokus auf die internationale Projektarbeit im Rahmen von interdisziplinären Kulturprojekten- und Produktionen. Elementarer Bestandteil ihrer beruflichen Tätigkeit, aber auch ihres persönlichen Interesses ist dabei stets die Förderung des interkulturellen Dialogs, die Steuerung inklusiver Öffnungsprozesse sowie die Entwicklung neuer Audience Development Methoden.

:: K O N F E R E N Z ::
TANZ KÖRPER ERWEITERUNG
STRETCHING THE PHYSICALITY OF DANCE
Berlin | 23. – 24. August 2017

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